Buschtomaten werden unterschätzt!

Sie bringen eine reiche Ernte gleich wie die hochwachsenden Schwestern

Ich bin ein "Entspannter Gärtner" meine Aufmerksamkeit gilt dem Wachstum der Pflanzen, nicht der Perfektion des Anbaus. So sinnvoll auch die korrekte Aufzucht an Schnüren oder Stäben und das regelmäßige "Entgeizen" der Seitentriebe für den Profigärtner ist, für den Hobbygärtner gelten meist andere Rahmenbedingungen. Der Tomatenanbau in Kübeln, auf dem Hochbeet oder auf Balkon und Terrasse braucht keine Konstruktionen, damit Tomaten gut wachsen und reich tragen, wenn Buschtomaten-Sorten angebaut werden. Diese verzweigen sich willig, machen viele Blüten und wenig Blätter. Der Wuchs ist überhängend, sie können deshalb nicht direkt ins Beet gepflanzt werden.Durch den überhängenden Wuchs gewinnen sie Raum, damit Licht und fruchten gut und reichlich. Sie werden nicht ausgegeizt und die meisten Sorten auch nicht aufgebunden. Einige wenige wachsen etwas höher und brauchen im Spätsommer eine Stütze, damit die Menge der Früchte die Pflanze nicht niederdrückt. Gut, es sind eher kleinfrüchtige Sorten, dafür unermüdlich nachtreibend bis spät in den Herbst hinein.

Der Mitteltrieb bildet nach wenigen Blättern die erste Blüte wodurch die Pflanze an der Spitze nicht weiter wachsen kann sondern sich verzweigen muss. Die Seitentriebe bilden nach wenigen Blättern auch eine Blüte und verzweigen sich dadurch und so fort. Wenn die ganze Sache zu dicht wird sollen einige Blätter entfernt werden, wodurch der Stock mehr Luft und Licht bekommt.

Die besten Empfehlungen sind die niederen Sorten Dreikäsehoch,  Pendulina, Fuzzy Wuzzy, die ohne Stütze im breiten Balkonkasten oder Kübel bestens gedeihen, sofern sie regelmäßig ausreichend gegossen und ernährt werden

 

Nach oben